Die Reiseapotheke für Frankreich

Fast so schön wie der Urlaub selbst sind die Urlaubsvorbereitungen. Damit die Urlaubsfreude nicht getrübt wird, gehören neben dem normalen Reisegepäck aber auch Sonnenschutz und Medikamente mit ins Gepäck.

Ins Reisegepäck für Frankreich gehören alle Medikamente, die man als chronisch kranker Mensch grundsätzlich braucht, und solche, die bei akuten Fällen wie Sonnenbrand oder Übelkeit sofort Hilfe bringen.
Dazu zählen Tabletten gegen Durchfallerkrankungen, ein Fieberthermometer, Lutschtabletten gegen Halsschmerzen, fiebersenkende Tabletten, Pflaster und Desinfektionsmittel, Medikamente gegen Allergien, Salben gegen Verbrennungen, eine Zeckenzange nach Zeckenbissen, Insektenschutzmittel und Salben gegen Verstauchungen.
Alle Standard-Impfungen wie zum Beispiel die Tetanus-Impfung sollten noch wirksam sein oder vorher rechtzeitig aufgefrischt werden.

Darüber hinaus sind für Frankreich in manchen Regionen zusätzliche Vorkehrungen sinnvoll:
In Südfrankreich muss man sich auf intensive Sonneneinstrahlung einstellen und gegen möglichen Sonnenbrand schützen. Gerne wird im Urlaub die Gefahr von zu viel Sonne unterschätzt und es kommt häufig zu Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen können immer auch die Symptome eines Sonnenstichs sein und es sollte möglichst ein Arzt aufgesucht werden.
In warmen Ländern kommt es häufig auch zu Dehydrierung. Wer zu wenig trinkt, zu lange in der Sonne ist und stärker schwitzt, kann infolge von Mineralstoffmangel ohnmächtig werden. Zur Vorbeugung dringend notwendig: Ausreichend trinken und gerade bei Wanderungen in einsame Gegenden stets Mineralwasser mit sich führen.

Im Frankreichurlaub werden auch Mandelentzündungen und rasch eintretenden Erkältungen als Folge von Unterkühlung unterschätzt. Gerne entledigt man sich beim Schwitzen der Kleidung, doch der stetige Wind am Meer und Zugluft in Räumen führen häufig zur Angina, die sehr schmerzhaft sein kann.

Symptome einer Seitenstrangangina sind starke Schluckbeschwerden, ein heftiges Kratzen im Hals und Rötungen der Mandeln. Sie tritt auch in Verbindung mit Fieber auf, das auch leicht über 39°C ansteigen kann.
Kommt dann noch eine bakterielle Entzündung dazu, helfen nur noch Antibiotika.

Als erste Hilfe-Maßnahme können Lutschtabletten helfen, da sie den Schmerz lindern, indem sie die Schleimhaut im Rachen betäuben. Auch lauwarme Tees, in kleinen Schlucken getrunken, bringen Linderung.

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